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April
Schwarzer Humor

PROGRAMM-ÜBERSICHT:

So. 04. April, 19.30 | Monty Python`s Meaning of Life | 1983, Terry Gilliam, Terry Jones
So. 11. April, 19.30 | Silentium | 2004, Wolfgang Murnberger
So. 18. April, 19.30 | Der Knochenmann | 2009, Wolfgang Murnberger
So. 25. April, 19.30 | Adam`s Apples | 2005,
Andres Thomas Jensen

Schwarzer Humor
Skurril, schräg, tragisch, teils befremdend und düster - aber doch immer komisch!
Im Kinonische-April steht der „schwarze Humor“, in all seinen Schattierungen im Brennpunkt.
Zu sehen sind Filme aus 3 verschiedenen Nationen, jeweils pikant gewürzt mit einer thematischen Prise des Herkunftslandes.
Verbindendes Element der Filme ist die Art und Weise, wie dunkle Themen und Bereiche des Lebens abgehandelt werden.
Oft spinnt sich die Handlung um düstere Themen wie Krankheit, Verbrechen und Tod. Den roten Faden spinnt dabei immer das satirische Element und auch in düsteren Szenen kommen die Pointen nicht zu kurz.

Programmation: Ulrich Hopp



Sonntag 04. April 2010 | 19:30 Uhr

Monty Python`s Meaning of Life
UK 1983, Ov/d/f, 106 min.
Regie: Terry Gilliam, Terry Jones
Mit: Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones, Michael Palin

In ihrem letzten Film kehrt die englische Komikertruppe zur episodischen Struktur ihrer Fernsehserie zurück. Die satirische Nummernrevue versucht den Sinn des Lebens von der Wiege bis zur Bahre, in allen Lebenslagen und in allen Gesellschaftsschichten aufzuspüren. Die Komik reicht von sanfter Ironie bis zu vulgärem Klamauk und nimmt in teils intelligenter, teils infantiler Form mit Vorliebe heilige Kühe ins Visier - Obrigkeit und Ärzteschaft, Kirche und abendländische Philosophie. Ein Feuerwerk an explosiven Themen, gekonnt und in typischer Monty Python Manier umgesetzt.



Programmübersicht



Sonntag 11. April 2010 | 19:30 Uhr


Silentium
Österreich 2004, Ov, 117 min.
Regie: Wolfgang Murnberger
Mit: Josef Hader, Joachim Krol, Udo Samel, Simon Schwarz, Maria Köstlinger, Christoph Schlingensief

Ausgerechnet der Schwiegersohn des Festivalpräsidenten begeht kurz vor den Opernfestspielen in Salzburg auf spektakuläre Art und Weise Selbstmord. Gut, dass Privatdetektiv Simon Brenners Beschäftigungsverhältnis als Kaufhausaufpasser abrupt endet und sich die Witwe des zu Tode Gekommenen an ihn wendet – ihre These: der Sturz ihres Mannes war Mord. Schon bald tauchen Brenner und sein Krankenwagen fahrender Freund Berti ein in die dunklen Machenschaften eines Knabenkonvikts, deren Führungsriege seltsamerweise in engem Kontakt mit dem Festivalleiter steht.

Der Regisseur Wolfgang Murnberger setzt mit diesem Film zum zweiten Mal eine Romanvorlage von Krimiautor Wolf Haas in Szene. Ein „zynisch-morbider“ Angriff auf die Salzburger Gesellschaft, wobei geistliche Würdenträger wie auch das ehrenwerte Bildungsbürgertum ihr Fett weg bekommen.


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Sonntag 18. April 2010 | 19:30 Uhr


Der Knochenmann
Österreich 2009, Ov, 126 min.
Regie: Wolfgang Murnberger
Mit: Josef Hader, Josef Bierbichler, Birgit Minichmayr, Simon Schwarz, Stipe Erceg

Jetzt ist schon wieder was passiert.... So beginnt, wie schon in „Silentium“, auch der jüngste Film um die Figur Simon Brenner.
Dieses Mal verschlägt es den detektivisch veranlagten und leicht tolpatschigen Herrn in die tiefste Österreichische Provinz, wo er für seinen alten Freund Berti einen Kunden ausfindig machen soll, welcher seine Auto-Leasingraten schon länger nicht mehr bezahlt hat.
Dabei landet Brenner ziemlich bald einmal im Gasthaus „Löschenkohl“ und damit auch in einer Story welche die Genres Krimi, Heimathorror- und Liebesfilm vereint.
Nichts für Zuschauer mit schwachen Mägen, aber ein Schmankerl für Genießer des österreichischen, schwarzen Humors mit derben Dialogen vom Feinsten. Umgesetzt von einer hervorragenden und eigenwilligen Schauspielerriege.


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Sonntag 25. April 2010 | 19.30 Uhr


Adam`s Apples

Dänemark 2005, Ov,d,f 94 min.
Regie: Andres Thomas Jensen
Mit: Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen, Nicolas Bro, Paprika Stenn, Nicolaj Lie Kaas, Ali Kazim

Ivan ist ein moderner, positiv denkender Mann. Als Priester zählt er natürlich die Liebe zu den Mitmenschen zu seinen wichtigsten Aufgaben.
Dies führt dazu, dass er den Neonazi Adam mit offenen Armen aufnimmt und sofort mit der ‚Resozialisierung’ beginnt. Adam wird in die Gemeinschaft der Verlorenen aufgenommen, die Landpfarrer Ivan betreut und die aus dem Alkoholiker und Vergewaltiger Gunnar, der seltsamen Pennerin Sarah und dem arabischen Tankstellenräuber Khalid besteht.
Auf den ersten Blick ein überzeugter Gutmensch, begegnet Pfarrer Ivan Allem und Jedem mit unerschütterlichem Verständnis, auch dem rüden Verhalten seiner Schützlinge....

Ein zutiefst dunkles aber doch konstant humorvolles Glanzstück, vom dänischen Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler Andres Thomas Jensen, dessen Arbeiten schon mehrfach Oskar nominiert waren.


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