Januar
Do it Yourself
PROGRAMM-ÜBERSICHT:
So. 03. Januar, 19.30
| The
Science of Sleep |
2006, Michel Gondry
So.
10. Januar, 19.30 |
Jolly
Roger |
2003, Beat Hirt
So.
17. Januar, 19.30 | The
Full Monty |
1997, Peter Cattaneo
So.
24. Januar,
19.30 |
Die
Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb |
1984,
ISHII
Sogo
So.
31. Januar,
19.30 |
Drifting
Clouds | 1996,
Aki
Kaurismäki
Do
it Yourself
Ob Weltwirtschaftskrise oder nur das Januarloch, der Sog nach unten
ist ein Thema. In schwierigen Zeiten ist Selbstinitiative stets gefragt,
und daran mangelt es den ProtagonistInnen der fünf Januarfilme
nicht. So finden sie ungewöhnliche Lösungen für alltägliche
Probleme. Sie wagen den Schritt und nehmen ihr Schicksal selbst in die
Hand. Als Artisten ohne Sicherheitsnetz, stürzen sie sich mit viel
Herzblut ins selbst gemachte Abenteuer mit sehr unterschiedlichem Ausgang.
Für ihre Phantasie und ihren Mut haben jedoch alle einen Applaus
verdient.
Programmation: Vanessa Püntener

Sonntag 03. Januar
2010 | 19:30 Uhr
The Science
of Sleep
Frankreich 2006, 106 Min, OV/d/f
Regie: Michel Gondry
Ein junger Mann hat durch seine überbordende Fantasie den Überblick
über die Grenzen von Schein und Sein verloren. Als er sich in seine
neue Nachbarin verliebt, lässt er nichts unversucht, um die junge
Frau auf sich aufmerksam zu machen. Die gefühlvolle Liebeskomödie
lotet mithilfe ihrer charmanten Hauptdarsteller lustvoll die Grenzen
zwischen subjektiver und objektiver Wahrheit aus und bietet ein Paradebeispiel
für absurde Romantik
Programmübersicht

Sonntag 10. Janaur 2010 | 19:30 Uhr
Jolly
Roger
CH 2003, Dokfilm, 90 Min., Dialekt
Regie: Beat Hirt
Mit "Jolly Roger" könnte Roger Schawinski gemeint sein.
Aber per Definition ist ein "Jolly Roger" die klassische schwarze
Piratenfahne mit dem weissen Totenkopf. Der Schweizer Dokumentarfilm
erzählt denn auch die ungeschminkte Geschichte der Schweizer Radiopiraten,
die in den 70er-Jahren auftauchten. Im Fokus: Radio 24 in seinen wilden
Jahren, als Schawinskis Team von Italien aus sendete. Mit dem damals
stärksten UKW-Sender der Welt. Vom Pizzo Groppera herunter, 130
Kilometer weit bis in den Raum Zürich. Gestützt durch die
zahlreichen Original-Dokumente von privaten Filmern und aus den Archiven
der SRG erlebt der Zuschauer noch einmal den absurden, fast vier Jahre
dauernden Radiokrieg zwischen David und Goliath.

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Sonntag 17. Januar 2010 | 19:30 Uhr
The
Full Monty
GB 1997; 91 Min., E/d/f
Regie: Peter Cattaneo,
Mit Robert Carlyle
Gaz ist wie viele Bewohner der Stadt Sheffield arbeitslos. Sein Sohn
Nathan zwingt ihn aber, erfinderisch zu sein: Seitdem er den Erfolg
der Strippershow der Chippendales gesehen hat, lässt ihn die Idee
nicht mehr los: Fortan sucht er geeignete Mannsbilder, die mit ihm zusammen
eine ebenso attraktive Truppe auf der Bühne bilden könnten.
Doch die erste Rekrutierung offenbart Bierbäuche und Dünnarme,
also wenig Appetit erregendes und dazu noch ohne rhythmische Begabung.
Mit Charme und Witz mausern sie sich schlussendlich in «The Full
Monty» zur Stadtattraktion.

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Sonntag
24. Januar 2010 | 19.30 Uhr
Die Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb (Gyakufunsha kahoku)
Japan 1984; 105 Min., Ov/d
Regie: ISHII Sogo
Ein kleiner Angestellter hat sich seinen kleinbürgerlichen Traum
vom Eigenheim erfüllt und bezieht mit Frau und zwei Kindern ein
Vorstadthäuschen in Tokio. Wegen Beengung muss er einen Stollen
in die Erde treiben, um Platz für den Grossvater zu schaffen. Dieser
erleidet einen Rückfall in den Militarismus, während die Mutter
möglichst lange den Harmoniezwang aufrechterhält. Die angestaute
Aggression der Familienmitglieder entlädt sich in einem Kampf aller
gegen alle und legt das Haus in Schutt und Asche. Die furiose Satire
führt querbeetein durch alle Filmgenres und demonstriert die Unwirtlichkeit
der Grossstadt.

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Sonntag
31. Januar 2010 | 19:30 Uhr
Drifting
Clouds
Finnland 1996, 96 Min., OV/df
Regie: Aki Kaurismäki
Ilona und Kari sind ein Paar. Kari verliert seine Arbeit, Ilona ebenfalls.
Ihre wirtschaftliche Situation verschlechtert sich, und ihre Liebe gerät
in eine Krise. Ein unheimlich schöner Film mit einem meisterhaften
Bildwitz und feinen Filmzitaten. «Schnell wie der heisse Wind
fliegt die Liebe», singt ein schwarzer Sänger für die
einsamen Gäste eines Restaurants. Doch mit etwas Mut, Glaube und
wirtschaftlichem Glück kann die Liebe immer wieder frisch aufziehen.

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