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Mai
Cine español – spanisches Kino

PROGRAMM-ÜBERSICHT:

So. 02. Mai, 19.30 | Azul oscuro casi negro | 2006, Daniel Sánchez Arévalo
So. 09. Mai, 19.30 | Lucia y el Sexo | 2001, Julio Medem
So. 16. Mai, 19.30 | Un Franco, 14 Pesetas | 2006, Carlos Iglésias
So. 23. Mai, 19.30 | Te Doy Mis Ojos | 2003,
Iciar Bollain
So. 30. Mai, 19.30 | My Life Without Me | 2003, Isabel Coixet

Cine español – spanisches Kino
Pedro Almodóvar kennen wir alle! Doch fernab des „gran maestro“ hat Spanien unzählige kleine Produktionen geschaffen, auf die ein näherer Blick zu werfen es sich lohnt. „Leise“, „leicht“ und „unauffällig“ sind nicht unbedingt Attribute, die man dem spanischen Kino zuschreibt. Umso interessanter sind die fünf ausgewählten Filme, weil sie ihre Geschichten fast unaufdringlich wiedergeben: Im Zentrum stehen Protagonisten, die sich aus den Klauen ihrer Schicksalsschläge befreien, sich in ungewohnten Situationen beweisen müssen und dabei unerwartete Kräfte in sich wecken.

Programmation: Cathrin Michael



Sonntag 02. Mai 2010 | 19:30 Uhr (mit feinen Tapas in der Nischen-Bar)

Azul oscuro casi negro
Spanien 2006, 105 Min, Sp/d/f
Regie: Daniel Sánchez Arévalo
Mit Quim Gutiérrez, Marta Etura

Jorge hat die letzten Jahre damit verbracht, seinen Vater zu pflegen und sein Studium zu beenden. Über seinen Bruder Antonio lernt er Paula kennen. Das ist der Beginn einer ungewöhnlichen Beziehung, denn eigentlich sind Antonio und Paula ein Paar – ein Paar im Gefängnis mit dem Wunsch nach einem Kind, damit Paula in den geschützten Bereich der Mutter-Kind-Station aufgenommen wird. Antonio ist jedoch zeugungsunfähig und wendet sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an seinen Bruder.


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Sonntag 09. Mai 2010 | 19:30 Uhr


Lucia y el Sexo
Spanien 2001, 128 Min, Sp/d/f
Regie: Julio Medem
Mit Paz Vega, Tristan Ulloa

In Madrid arbeitet die junge Lucía als Kellnerin. Nachdem sie meint, ihren Freund, den Schriftsteller Lorenzo, verloren zu haben, sucht sie Zuflucht auf einer abgelegenen Insel im Mittelmeer. Von frischer Luft und brennender Sonne umgeben, beginnt sie, die dunklen Seiten ihrer just vergangenen Beziehung zu entdecken. Als wären sie Passagen eines Romans, die Lorenzo sie aus der Ferne zu lesen auffordert. Die Geschichte ist ein elegantes Verwirrstück um Schein und Sein, um Dichtung und Wahrheit.



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Sonntag 16. Mai 2010 | 19:30 Uhr


Un Franco, 14 Pesetas
Spanien 2006, 106 Min, Sp/d/f
Regie: Carlos Iglésias
Mit Carlos Iglesias, Javier Gutiérrez

Spanien, 1960. Seit ihrer Hochzeit leben Martin und seine Frau mit ihrem inzwischen 6-jährigen Sohn und dessen Grosseltern in einer dunklen madrilener Kellerwohnung. Obschon er qualifizierter Arbeiter ist, kann er seine Familie nur mit Müh und Not über Wasser halten. Martin und sein Freund Marcos entscheiden sich, in der Schweiz nach Arbeit zu suchen und ihre Familien in der Heimat zurückzulassen. Beeindruckt von der Freundlichkeit und der Offenheit der Schweizer Bevölkerung, passen sie sich schnell der neuen Mentalität an. Die Rückkehr nach Spanien viele Jahre später, fällt dann deutlich schwerer wie gedacht...



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Sonntag 23. Mai 2010 | 19.30 Uhr


Te Doy Mis Ojos

Spanien 2003, 107 Min, Sp/d/f
Regie: Iciar Bollain
Mit Laia Marull, Luis Tosar

In einer Winternacht flieht Pilar von zu Hause. Ausser ein paar wenigen Dingen nimmt sie lediglich ihren Sohn Juan mit. Wieder einmal musste sie die Aggressionen ihres Ehemannes Antonio über sich ergehen lassen. Antonio weiss, dass sie bei ihrer Schwester Zuflucht gefunden hat und versucht, sie zurück zu holen. Der mit sieben „Goyas“ ausgezeichnete Film zeigt ein vielschichtiges Portrait zum Thema Gewalt, ohne sich der gängigen Klischees zu bedienen. Eine bewegende Geschichte über Gewalt in der Ehe – und über die Liebe.



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Sonntag 30. Mai 2010 | 19.30 Uhr


My Life Without Me
Spanien 2003, 106 Min, E/d/f
Regie: Isabel Coixet
Mit Sarah Polley, Mark Ruffalo

In Anns Leben ist vieles nicht optimal verlaufen: Sie ist 24 Jahre jung, lebt mit ihrem Mann Don und ihren beiden Töchtern in einem Wohnwagen hinter dem Haus ihrer Mutter und putzt nachts die menschenleeren Hallen der örtlichen Universität. Als bei Ann eine unheilbare Krebserkrankung diagnostiziert wird, die ihr nur noch zwei Monate zu leben lässt, beschliesst sie, sich in ihrer verbleibenden Zeit nicht auf das Sterben, sondern auf das Leben zu konzentrieren.


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